Berghotel Swim&Run: Der erste Wettkampf während #schwimmsteiger

Share Button

Am 12. März absolvierte ich meinen ersten schwimmspezifischen Wettkampf während #schwimmsteiger. Es war ein Swim&Run besthend aus 500 m Schwimmen und 5 km Laufen. Meinen Wettkampfbericht gibt es hier.

Beide Disziplinen folgten nicht direkt aufeinander. Es gab eine Pause zum Durchschnaufen und Umziehen. Somit war’s ein gute Gelegenheit mich voll und ganz auf’s Schwimmen zu fokussieren. Voll und Ganz auf zwanzig 25m-Bahnen, die ich durchzuziehen hatte.

Es ging Schlag auf Schlag und alle Schläge landeten auf meiner Wade

Die Starterliste offenbarte, dass ein Großteil der Teilnehmer aus Triathlon- und Schwimmvereinen kommt. Ich teilte mir mit vier weiteren Athleten eine Bahn. Die ersten Bahnen waren ein Hauen und Stechen. Eigentlich mehr hauen als stechen. Ich bekam die ersten zwei Bahnen permanent Schläge auf meine Wade. Gefühlt landete jeder Kraulschlag meines Verfolgers auf meinem Unterschenkel.

Ich hatte überhaupt keine Übung in solch einem Pulk zu schwimmen. Und sortierte mich dann an 5. Stelle in meiner Bahn ein. Die Position am Ende kam mir zu Gute, so konnte ich mich ganz auf mich und meine Technik fokussieren. Interessanterweise blieben die anderen Vier wie an einer Perlenschnur aufgereiht. Ich konnte nicht dran bleiben. Bahn für Bahn ging ich in eine gefühlte Sauerstoffschuld.

Nach 500 m war es etwas mehr als eine Bahn Rückstand. Ich blieb also von einer Überrundung verschont. Mir war klar, dass ich gegen die ganzen Triathlonmaschinen keinen Stich sehe. Dass ich in meiner Bahn so sehr hinten dran hing demotivierte mich schon etwas.

Nach der Schwimmeinheit fühlte ich mich völlig ausgepumpt. Leider habe ich vergessen, die Stoppuhr zu aktivieren, so dass ich meine Zeit nicht unmittelbar nach dem Schwimmen erfahren konnte. Die Pause dauerte dann etwas länger und ich hatte genug Zeit zum durchatmen.

Genau so schnell wie an Tag 1, nur 100 m mehr

Am Start der Laufstrecke erfuhren wir von unseren Schwimmzeiten. Ich lag bei 10 Minuten und 2 Sekunden. Das sind 3 Sekunden schneller als an Tag 1 von #schwimmsteiger. Allerdings bin ich 100 Meter mehr geschwommen.

Das würde also einer 400m-Durchlaufzeit von acht Minuten entsprechen. Ein guter Fortschritt auf dem sich aufbauen lässt. Aber irgendwie auch eine logische Verbesserung nach 46 Tagen, wenn man an meinen Kraul-und-Rüben-Stil von Tag 1 denkt.

Wettkampfhärte fehlt beim Laufen

Die 5 Kilometerstrecke begann mit einem Treppenlauf ins zehnte Stockwerk des Berghotels und wieder hinab. Ich startete das Jagdrennen mit über 3 Minuten Rückstand auf den ersten als 19. Einzelstarter. Es paar Staffeln waren auch noch vor mir. Unmittelbar vor mir war eine größere Lücke von mehr als 30 Sekunden.

Der absolute Fokus darauf meine Technik im Wasser zu verbessern ging zu lasten meines Ausdauertrainings. Seit #schwimmsteiger begann, war ich kaum laufen. Nichtsdestotrotz merkte ich schon auf den ersten Treppenstufen, dass das meine Disziplin ist. Treppe hoch ging ich betont locker an. Mit der Erfahrung der Dortmunder Indoor Trails bin ich mittlerweile auch ein wirklich guter Treppe-Runter-Läufer. Drei Doppelstufen-Schritte und ein Sprung mit 90°-Drehung: So nahm ich jedes 10-Stufen-Paket. Paket für Paket der gleiche Fuß auf der gleichen Stufe, fast automatisiert.

Als ich unten war, habe ich die 30 Sekunden auf den Athleten vor mitrgeschlossen. Zweihundert Meter später hatte ich die nächsten drei. Und als ich um’s Hotel herum war konnte ich Anne und Max anzeigen, dass ich vier Läufer schon kassiert habe.

Und dann wurde es etwas zäher. Ich überholte noch eine Hand voll und wurde auch noch zwei mal überholt. Ich hatte nicht so ganz den Überblick wer jetzt Einzelstarter war und wer einer Staffel angehört. Am Ende war’s die 9.-beste Laufzeit. Nichts überragendes, aber bei der Leistungsdichte dem Trainingszustand angemessen.

Nach dem Swim&Run ist vor dem Swim&Run

Mit dem Wettkampf, den ich auf Platz 15 beendete, bin ich sehr zufrieden. Zumal eine gute Schwimmzeit für mich momentan das Einzige ist, was wirklich zählt. Meine Hoffnung ist, dass ich nach 100 Tagen möglichst nahe an der 7er-Marke auf 400m bin. Ich weiß nicht, ob das wirklich realistisch ist. Einen so großen Sprung wie bis jetzt werde ich in der zweiten Hälfte nicht machen.

Coolerweise wird es aber schon am kommenden Sonntag ein kleines Status-Update geben. Der nächste Swim&Run steht an. Dieses mal in Herzogenrath in der Nähe von Aachen. Es ist und bleibt spannend. Ich halte euch auf dem laufenden.

Ahorn Berghotel Swim&Run 2017

Wettbewerb Bottroper Herbstwaldlauf
Datum: 12.03.2017
Distanz: 500 m Schwimmen
5 km Laufen
Zeit: 10:02 (Schwimmen)
21:21 (Laufen)
31:23 (Gesamt)
Platzierung: 15. von 31
Platzierung AK: 5. von 6
Share Button

Schreibe einen Kommentar