#schwimmsteiger Tag 1 ist vorüber

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In meinem Projekt #schwimmsteiger beblogge ich, wie ich innerhalb von 100 Tagen vom Landei zu einem hoffentlich ambitionierten Schwimmer werde. Im folgenden Beitrag lest ihr meine Erlebnisse von Tag 1.

Endlich geht es los. Lange habe ich auf den Beginn von #schwimmsteiger hingefiebert. Sogar ein paar Merchandise-T-Shirts habe ich bestellt. Es ist Tag 1 von 100. In diesen einhundert Tagen möchte ich meinen Schwimmstil perfektionieren.

Ein kalter Donnerstag Morgen 6:20 und ich mache mich auf dem Weg zu einem Schwimmbad in Düsseldorf. Nach einer kuriosen Auto-Fahrt, bei der ich mich irgendwie auf ein abgesperrtes Gelände verirrt habe und keinen Ausgang mehr fand, erreichte ich die Schwimmhalle mit etwas Verspätung. Nach dieser kleinen Odyssee war ich froh, dass ich mich in der nächsten Stunde nur mit geraden Bahnen zu beschäftigen hatte.

Wie Kraut und Rüben

Am Eingang wartete Eike von Gipfelkurs, der mich die nächsten 100 Tage als Personal Trainer beim Ziel Schwimmer zu werden begleiten wird. Er überreichte mir zum Auftakt eine Gipfelkurs-Badekappe und schickte mich zum Einschwimmen über vier Bahnen.

Dann wurde es ernst. Zu Beginn hat er eine Videoanalyse meines Schwimmstils vorgenommen. Danach haben wir einen Leistungstest durchgeführt. Ich musste ohne, dass er mir Input zur Technik gegeben hat, über 400m und anschließend über 50m auf Zeit schwimmen.

Ich dachte ja, dass ich ein bisschen was kann, aber als ich eben das Video gesichtet habe, sah das aus wie Kraut und Rüben. Eike versprach mir dass die Gipfelkurs-Konzepte auch bei mir wirken werden und er auch aus Kraut und Rüben ein Schnellboot machen wird. Das Technik-Video und die Analyse folgen nächste Woche an dieser Stelle.

…aber ich hatte keinen bionischen Anzug

Meine 400 Meter Zeit war ernüchternd. In 10 Minuten und 5 Sekunden habe ich die 8 Bahnen absolviert. Meiner (möglicherweise verklärten) Erinnerung nach habe ich 2007 beim Cross-Triathlon in Friedrichroda weniger als 9:30 für die gleiche Distanz benötigt. Paul Biedermann’s Weltrekord liegt bei 3 Minuten 40. Aber weil er damals einen bionisch inspirierten Schwimmanzug getragen hat ist dieser Vergleich natürlich völlig unfair mir gegenüber. Für 50 Meter benötigte ich 47,8 Sekunden. Britta Steffens Weltrekord auf dieser Distanz liegt bei 23,73. (Auch sie hatte so einen fiesen Anzug.)

Jetzt weiß ich erst mal woran ich bin und vor allem woran ich nicht bin. Dennoch freu mich auf die nächsten Schritte. Die kommenden Wochen werden aus je drei Schwimmtrainings und je zwei Einheiten im Fitnessstudio bestehen. In der Anfangszeit wird ein Schwimmtraining pro Woche von Eike angeleitet. Auf dieser Basis passt er die Gipfelkurs-Methoden an meinen individuellen Fortschritt an und definiert meine Trainingsinhalte.

Diese Woche folgen noch eine Krafteinheit und eine Training im Kurzbahnbecken. Wie ihr es gewohnt seid, werde ich euch auf den üblichen Kanälen auf dem laufenden halten.

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