Formbelt: Bequemes Tragesystem

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Im letzten Jahr wurde mir angeboten, den Formbelt zu testen. Dabei handelt es sich um einen enganliegenden Laufgürtel ohne Verschluss und unnötige Details. Er ist stretchfähig und wird von unten über die Beine bis zur Hüfte gezogen. Der Formbelt liegt eng am Körper und verfügt über drei Öffnungen. Ein 5-Zoll-Smartphone passt problemlos rein. Auch Schlüssel und Powerriegel finden Platz.

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Mittlerweile hat sich der Formbelt als meine liebste Lösung etabliert, wenn ich mit Smartphone und Musik laufe. Dadurch dass das Telefon eng am Körper sitzt wackelt es nicht, wie wenn es in der Jackentasche ist. Und im Gegesatz zur Oberarmhülle ist dieser Gürtel wesentlich komfortabler.

Großartig fand ich die Nutzung beim Wettkampf. Normalerweise habe ich immer ein Startnummernband und an dieses befestige ich mit Sicherheitsnadeln ein paar Powergels. Nachteilig dabei ist: Wenn es zu wacklig wird, schwingen diese mit. Das ist mir häufiger beim Warmlaufen aufgefallen, wenn ich das Band schon umgelegt hatte und Skippings oder Hoppserläufe gemacht habe.

Bei der Getting Tough Race war auch während des Rennens mit vielen ERschütterungen zu rechnen. So entschied ich mich den Formbelt zu benutzen und 5 Power-Gels darin aufzubewahren.

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Das klappte super, keines wurde bestätigt und gestört hat’s bei den Hindernissen auch nicht. Bei der Getting Tough Race brachte ich die Startnummer allerdings nicht am Formbelt an, sondern am Shirt, weil ich sie oben und unten befestigen wollte. Bei gewöhnlichen Laufwettkämpfen kann der Gürtel allerdings gleich als Startnummernband fungieren.

Ein Haar in der Suppe gibt es für mich bei all den Vorteilen dennoch. Ich habe mich leider für eine für die nicht so ästhetische graue Variante entschieden. Es gibt auch noch Pink, Schwarz, Grün und Gelb.

Und das Logo wirkt leider etwas plump. Jetzt im Winter, wo ich es bei den Trainingsläufen unter der Jacke trage oder während eines Matschrennens, wie der Getting Tough Race ist das nicht so tragisch. Aber ich weiß nicht, ob ich es im Sommer über meiner Hightech-Funktionskleidung tragen möchte.

Da hätte ich mir ein wertiger wirkendes und vor allem wesentlich dezenteres Logo gewünscht. Oder die Möglichkeit ohne Logo zu laufen bzw. es selbst zu bedrucken. Vielleicht vermarktet der Hersteller es ja auch noch mit fremd-branding.

Das ist nur ein kleiner Kritikpunkt, aber bei den meisten Läufern ist nun mal auch mit der Optik und Wirkung von Kleidung zu punkten. Wer mit dem Design klar kommt und farblich passende Kleidung hat, der hat einen bequemen Begleiter mit hohem Nutzen. Jedenfalls ist es wesentlich komfortabler als eine Oberarmhalterung oder das Handy in der Jackentasche.

 

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