Asics Sonicsprint: Spikeschuhe im Test

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Bei #400in100 zeige ich den Wandel vom Marathoni zum Sprinter innerhalb von 100 Tagen. Dazu gehört nicht nur eine Veränderung am eigenen Leib durch Lauftechnik- und Athletiktraining. Auch die richtige Ausrüstung ist ein Erfolgsfaktor für einen erfolgreichen Bahnwettkampf. Für #400in100 habe ich mir Spikeschuhe zugelegt und mich mit Sprinterkleidung von Asics eingedeckt.

Ich kann an dieser Stelle keinen fundierten Spikeschuh-Test bieten. Das wäre nicht seriös als Neusprinter. Dazu fehlt mir die Erfahrung mit unterschiedlichen Modellen. Was ich aber nach über 50 Tagen #400in100 liefern kann, ist mein Eindruck zum Wechsel auf Spikeschuhe. Und meine Erfahrung, wie ich als Neuling mit den Asics Sonicsprint auf Distanzen bis zu 400 Meter klar gekommen bin.

Den ersten 400m-Lauf an Tag 1 von #400in100 habe ich noch in meinen Saucony Kinvara absolviert. Ab dann habe ich die Asics Sonicsprint für die Sprints auf der Bahn, genauso wie für Koordinationseinheiten eingesetzt.

Asics Sonicsprint Laufschuh Sky Driver Blue / Whit

Alles neu macht der Spike

Am Anfang war das Laufen mit den Spikes gewöhnungsbedürftig. Sie haben einen sehr steifen Unterbau der die Fußhaltung beeinflusst bzw. zum Sprinten optimiert. Nach wenigen Minuten spürte ich eine starke Ermüdung in der Fußmuskulatur und rund um das Fußgelenk. Auch das Laufen an sich war anfangs holprig.

Beim Techniktraining liegt ein Schwerpunkt auf einem kraftvollen, fast explosiven Abdruck. Jetzt wo ich etwas Technik habe, spüre ich einen himmelweiten Unterschied, wenn ich während der Einheit die Schuhe wechsle.

Auch die Spritzigkeit beim Start wird spürbar verstärkt. Das Laufgefühl in den Kurven ist völlig neu. Und die Schmerzen beim längeren Tragen treten nicht mehr auf. Eigentlich will sie beim Sprinten nicht mehr missen.

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Für alle schnellen Läufe bis 400 Meter

Ich trage sie bei Technikübungen, Steigerungsläufen und auch bei Startübungen. Und dann natürlich bei kurzen Sprints á 30 oder 60 Meter. Und bei den längeren von 100 bis 200 Meter auch. Dank der Schuhe konnte man zumindest an meiner Kleidung nicht merken, dass der 200m-Wettkampf mein erster Bahnwettkampf war. Beim 400er Testlauf nach 50 Tagen fühlte es sich auch perfekt an.

Bei längeren und langsameren Trainingsstrecken wie 800m trage ich sie allerdings nicht. Sind ja schließlich keine Sprints.

Auch für das Bahntraining bei der Marathonvobereitung

Auch das Design begeistert mich. Neben dem Neongrün gibt es auch blau. Vor allem in Kombination mit Asics-Hose und Asics-Shirts macht es eine gute Figur

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Ich wüsste nicht, was für Sprinter, die schon Erfahrungen mit Spikeschuhen haben, dagegen spricht, diese auszuprobieren. Was ich aber mit Gewissheit sagen kann, aus Sicht eines Neusprinters, ist, dass es eine gute Wahl ist, um auf Spikeschuhe umzusteigen. Entweder in Vorbereitung auf einen Bahnwettkampf oder aber generell um beim Intervalltraining die Explosivität auf die Bahn zu bringen. Ich werde sie auch nach #400in100 beim Bahntraining für die längeren Wettkämpfe nutzen.

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